Der kleine Franz findet alles „Toll“ wahlweise auch „Uiuiuiuiui“ bis Barth

Um 9 Uhr aufgebrochen.
Stralsund noch einmal durchquert. Ein ausgesprochen sympathisches Städtchen. Der Stadt-Hafen noch nicht durchgestylt, schöne Blicke, normales Leben.
Die historische Altstadt wie auf einer kleinen Insel gelegen.
Wie hätten die Romantiker und Schwärmer einst gesagt: „allerliebst“.

Dazu einige teils naturbelassene Teiche noch in der Kernstadt.
Schön.

Stadt Land Teich

Die heutige Tour sollte mich bis Barth führen. 30 km etwa. Absichtlich lief ich durch das Hinterland der Küste. Ich suchte etwas Abwechslung. (Zumindest optisch.)

GPS-Gesamtstrecke bis 072

Stoppelfelder kündeten den Herbst an. Es roch strohig, leicht modrig.

Wohin rollen diese Strohwalzen?

Die Dörfer still, halb verlassen, nur (manchmal etwas eigenartige) Alte.

Blick ins Schwarze Loch

Es war Samstag, da zieht ein geborener Ossi den Blaumann an, schneidet den Rasen, pinselt oder putzt den Zaun oder säubert die Dachrinnen.

Blaumann

Schon lange will ich einmal nachfragen, warum fast alle, die vor dem Haus arbeiten, einen Blaumann tragen? Woher kommt diese Tradition?

Und warum sehen hier so viele Vorgärten aus wie eine Disney-Film-Kulisse?

Bambis Familie

Die erhoffte optische Abwechslung blieb aus. Stundenlanges Gehen in immer braun-grüner Landschaft. Maisfelder, Stoppelfelder, frisch gesäte Äcker.

Ab und zu mal ein übergroßer Pilz.

Doppeldecker

In einem quietsche etwas. Als ich näher kam, entdeckte ich Franz. Im Zentrum des Pilzes hatte sich Regenwasser gesammelt wie ein kleines Pfützchen und Franz planschte hörbar vergnügt.

Am PilzPool

Franz behauptete er sei der kleine Bruder der großen Schwimmerin Von Almsick und er bereite sich auf die nächsten Olympischen Spiele vor. „Super“ sei das. Und er werde bestimmt Gold holen, was seine Schwester ja leider nie geschafft hätte.
Ich packte ihn ein. „Toll“, „Toll“ – hörte ich ihn in meinem Rucksack quietschen.

Im nächsten Dorf überraschend ein kleines Bio-Café.
Den Beeren-Quark-Kuchen mit einem großen hungrigen Schluck verspeist. Samt Sahne.

KaffeePause

Ich wanderte weiter durch reichlich uninteressantes Gelände.
Nach einer Weile wurde mir das Gequietsche in meinem Rucksack zuviel. Ich ließ Franz noch einmal ‚raus, um sich in einer Schlammpfütze zu verlustigen.

Pool aus Schlammloch

„Uiuiuiuiui”, “Das freut mich jetzt total“. „Waaaahnsinnig toll geschwommen“.
(Irgendwie hatte ich dieses penetrante Gequassele in hoher Stimmlage schon einmal gehört. Kam das nicht von der ARD Kommentatorin Von Almsick bei den Londoner Olympischen Spielen?
Anscheinend ist der Wortschatz der Familie Almsick ziemlich begrenzt.)
„Uiuiuiuiui.”

Gegen 17:30 Barth erreicht. Ziemlich abgekämpft.

Zimmer mit Ausblick

Hunger: Gebratener Dorsch mit Bratkartoffeln und Schrimps. (12,90 Euro.)
Fisch war frisch und einfach, aber ehrlich zubereitet. Ok.

Durst: Lübzer Pils. Mecklenburgische Regionalbrauerei. 1977 gegründet.
Ein schmackhaftes Bier, wenn auch der Geschmack sehr schnell nachlässt. (Ein Weinkritiker würde sagen: Kein langer Abgang). 3,20 Euro (0,4 l).

Bierpool

Eh ich mich versah, war Franz vom Glasrand in den BierPool gesprungen: „Toll“, „Super“ hörte ich ihn tauchend blubbern.

Unterkunft mit Sicht auf den Hafen. „Uiuiuiuiui.”
Teuer.

Mit GingGanzGut-Gefühl nach Gartz

Oder passes slowly

Nach drei Tagen Unterbrechung hatte sie mich wieder: die Oder.

Eigentlich sah ich aber nur Seitenarme und Kanäle. Der Weg führte am westlichen Rand der Oderauen entlang. Die Oder selbst und ihre Vogelwelt wurde nationlaparkgemäß geschützt.

Gegen 12 Uhr war ich vom Schwedter Bahnhof losgezogen.
Ca. 20 km hatte ich mir vorgenommen Das sollte bis Gartz reichen.

Das Wetter grau, meine Seelenlage auch.
Das linke Knie hörte nicht auf weh zu tun, nicht mal Voltaren konnte es überzeugen, einfach nur zu funktionieren.
Ich zweifelte, ob ich diese Tour zu Ende laufen konnte, freute mich über jede schmerzfreie Minute und autosuggerierte mir, dass es doch ganz gut ginge.

Gestärkt mit diesem GingGanzGut-Gefühl, fing ich wieder an, den Blick von mir (und meinem Knie) zu lenken und die Umgebung zu beobachten.
Es gingganzgut rund auf den Oderkanälen.
Wer immer auch Fahrerlaubnisse hatte, hinterließ im Minutentakt Bugwellen.

St.Tropez an der Oder

Einzig die Kormorane schien der Lärm der Bootsmotoren nicht zu stören, sie ruhten sich am Ufer nach ihren Tauchgängen aus.

Big in Japan

Stören ließen sich auch nicht die Fischer. (Wieso darf man eigentlich in einem Nationalpark angeln?)

Kleiner Stammtisch am Oderufer

Je mehr ich mich Gartz näherte, umso häufiger kauerten sie auf Sandbänken.

Und plötzlich glaubte ich, dass sich mir ein Rätsel gelöst hatte.

Seit ich in den neuen Bundesländern unterwegs war, hatte ich mir die Frage gestellt, warum es in den Dorfkneipen keine Stammtische gab.

Hier lag die Antwort: Der Stammtisch war draußen, an den Ufern der Bäche, Flüsse, Seen und Tümpel. Die Ossis waren Angler. Aber keine einsamen. Sie gingen zusammen, manchmal mit einer Kiste Bier, zu ihren Stammplätzen. Nur dort konnte man die Seele eines Ortes erkunden.

Ich hatte lange gebraucht, das zu begreifen.

Gartz lag vor mir im Nachmittagslicht.

Punktuell schön

Bis vor dem Krieg war Gartz ein wunderschöner Oderhafen.
Dann war auch hier die Front.
Die Stadt wurde zerbombt. 80 % der Substanz verloren. Nie wieder hat sich der Ort von diesem Kahlschlag erholt.

Verbliebene Größe

Gegen 17 Uhr 30 fand ich eine kleine Pension (Unverschämt der Wirt: Er wollte mir nur ein Doppelzimmer vermieten, obwohl nicht ausgebucht!).

Durst: Schneider Weiße (eines meiner Lieblingsbiere!) und danach ein niedersächsisches Pils: Wittinger Bier. Gut. Süffig. (Seit 1429 im Familienbesitz und damit wohl eine der ältesten Privatbrauereien Deutschlands.)

Hunger: Kasseler mit Ei und Bratkartoffeln (9,50 Euro)

So wie es aussah, so schmeckte es: grauenhaft. Die Karte gab aber nicht viel mehr her . Ich hätte dazu noch gewarnt sein müssen. Schon bei der Bestellung roch es penetrant nach zu altem Frittieröl.

Unterkunft: 40 Euro (mit Frühstück).

Götter ist das schön! Der Dammweg nach Hohenwutzen!

30 Grad! In Tropenkleidung unterwegs! 4. Mai!

So far away so close to home

Mein Tagesziel: Hohenwutzen. 29 km entfernt. Immer auf dem Damm entlang. Gegen 9 Uhr aufgebrochen.

(Was für ein Ortsname: Hohenwutzen!
„Wutz“ bedeutet im Pfälzischen „Sau“ – auch im Märkischen? Also ein Dorf, das die „Hohe Sau“ ehrt? Bin ja schließlich gestern auch schon durch „Kuhbrücke“ gelaufen.)

Auf polnischer Seite geschützte Auenlandschaft, auf deutscher ebenfalls.

Natur als Gemälde

Zwei Nationen im ökologischen Gleichschritt. Ein gemeinsamer Nationalpark? Grenzüberschreitend? Zweinationenpark? Das wäre europäisch!

Die Tiere sind jedenfalls den Menschen schon voraus. Haben sich hüben und drüben heimisch gemacht.

Je länger der Tag, umso unfassbarer (für einen Städter!) war, was mir im Oderbruch vor die Kameraflinte kam. Auch wenn meine Optik nicht für Tierfotografie ausgelegt ist, habe ich einfach den Auslöser gedrückt. Erst mit Verzögerung begriff ich, dass ich nicht im Zoo war, sondern den Viechern in freier Wildbahn unglaublich nah kam.

Was für ein Lippenstiftrot, selbst die Fußnägel im gleichen Ton! Ist das eine Störchin ?

Störche sind einfach schöne Vögel. Sie staksen auch nicht, sie flanieren stolz. Ihr Flug ist atemberaubend.

Anmutiger als der lauernde, gleichförmige und bedrohliche Schatten werfende Flug der Greifvögel.

Ein Fischadler erschrak sich vor mir und flüchtete aus einem Baum, an dem ich kurz Rast machen wollte.
Die Kamera konnte ich gerade noch hochreißen. Schon war er weg.

Habe einigen Einheimischen später das Foto gezeigt. Sie versicherten mir, dass ich tatsächlich einen Fischadler auf Zelluloid (klingt komisch im digitalen Zeitalter) gebannt hätte. Dann wollten sie wissen, ob ich auch den Seeadler gesehen hätte, den größten Greifvogel Europas. Ich musste passen. Selbst wenn, ich hätte ihn nicht erkannt.

Isses nun ein Fischadler ?

Kiebitze schossen pfeilschnell an mir vorbei.

bulletproof

Und Schwärme von Schwänen. Schwanschwärme. Schwanschwemme. Wie jetzt?

Schwäne ohne Wagnermusik geht überhaupt nicht

Nicht nur in der Luft ging’s zu wie in einem Taubenschlag. Auch am Boden.

Hätt' ich heute Abend gern' auf der Speisekarte!

Götter, hätt‘ ich nur ’ne Flinte statt ’ner Spiegelreflex, ich hätt‘ mir um mein Abendessen keine Sorgen machen müssen.

Mit Thymian und Knoblauch ? Oder doch eher klassisch ?

Dann gab es ja auch noch den Mikrobereich. Den ich nur in einer Laufpause wahrnehme, wenn ich meine müden Füße im Gras ausstrecke.

69er Stellung ?

Ob die beiden Schmetterlinge eine Kamasutra-Stellung ausprobierten?

Welch schöner Politik freier Tag, dachte (und genoss) ich – bis ich ein paar Fischer traf.

Ich such' nach dem Wort: Prollige Lusuxusfischer? (Bin noch nicht zufrieden.)

Eigentlich sah ich die fishermen fast in jeder Flussbiegung. Egal, ob auf polnischer oder brandenburgischer Seite. Wo es ein wenig seicht und sandig wurde, saßen sie, meist in Tarnuniform. (Muss das Belegfoto unbedingt noch nachliefern!) Ich fragte einen, was die militärische Tarnung sollte, die Fische würden ja schließlich nicht zurückschießen? Er verstand den Witz nicht so richtig und meinte nur, dass sie eben nicht von „außen“ erkannt werden könnten (Polizei? FischScheinÜberPrüfer?)
Und dann legte er richtig los.

1) Dass seit der Wende alles bürokratischer geworden sei. Jetzt müssten sie fürs Angeln überall bezahlen – Lizenzen kaufen und so weiter.

2) Dass die Wessis überhaupt keine Ahnung hätten, wie paradiesisch es hier sei. Und auch schon gewesen war. „Alles eine Familie“!

3) Dass es viele gute Dinge gab in der DDR.

4) Dass die Polen – na ja (auf einmal wurde er vorsichtig) – eben so seien wie sie seien. (Welchen Reim soll ich mir darauf machen?)

5) Und überhaupt!

Jetzt hatte ich ihn doch noch einmal getroffen: Den Jammerossi! Ich hatte ihn schon lange vermisst.

Es war nicht mehr weit zu meinem Zielort.
Das Laufen tat mir mittlerweile weh. Bei irgendeinem fotoshooting mit vorbeifliegendem Vogel hatte ich mir das Knie verdreht.

Ich schaffte es aber noch bis Hohenwutzen.
(Muss unbedingt mal googlen, woher dieser Name kommt!)

Gegen 17 Uhr bekam ich mein erstes Berliner Kindl für 3,50 Euro. (Es gibt einfach keine regionalen Brauereien in diesem Landstrich, wie schade.)

Hunger: Heringsplatte mit Bratkartoffeln. (Rollmops, Brathering, Rotweinheringsfilet). 13,90 Euro.
Preis reichlich übertrieben. Aber die Heringe waren gut. Die Bratkartoffeln allerdings zu fettig (fast triefend).

Unterkunft: 50 Euro (mit Frühstück).

(Jungs (und Mädels) – der Osten ist teuer!)

Pause machen beim Laufen bis Altenberg

Klingt komisch, war aber so. Ich war wieder einmal pausenreif, hatte aber keine Lust in Seiffen zu bleiben. Langweilig.
Also lief ich um 8 Uhr los und machte eine Gedankenpause, während meine Füße automatisch einen vor den andern setzten.
Ich dachte an nichts. Die ganze Wegstrecke.

GPS-Gesamtstrecke bis 039GPS-Gesamtstrecke bis 039

41 km bis Altenberg im Osterzgebirge. 9 1/2 Stunden.

Unterwegs nur vier, fünf Fotos.

Eine Talsperre:

Noch ist das Stauwasser gefroren

Ein typische Vorgarten-Idylle:

Ossis lieben Osterhasen

Auf dem Kammweg nach Altenberg (750m hoch):

Ein Gewitter baut sich schon auf!

Ankunft halb sechs. Die Sonne schien noch (wenn auch hinter Regenwolken versteckt). Die Tage wurden immer länger. Schön.

Zum Vergessen das Abendessen:
Sächsisches Zwiebelfleisch mit Prinzessböhnchen und Kartoffeln. So unscharf das Foto, so pampig das Ganze. (9,80 Euro.)

Durst: Rechenberger Pils. Private Traditionsbrauerei Meyer in Rechenberg-Bienenmühle. Seit 1558! (3,20 Euro (0,5l).)
Das Bier konnte meine Meinung über Erzgebirgsbiere auch nicht ändern. Sie löschen den Durst. Viel mehr aber nicht. (Liegt es am Hopfen? An der Brauart?)

Danach: Köstritzer Pils. War okay. (Geschichte lässt sich bis 1543 zurückverfolgen: Gründung der Köstritzer Schwarzbierbrauerei / Mittlerweile von Bitburger übernommen.)
Überhaupt scheint Schwarzbier im Erzgebirge fast noch beliebter als Pils zu sein. Muss es demnächst mal trinken (obwohl ich auf „Dunkles“ nicht so scharf bin). (3,20 Euro (0,5l).)

Unterkunft: 40 Euro (mit Frühstück).

Fräulein Erich streitet mit mir bis Zwota über Rotkraut

East-German Gemütlichkeit

Bevor ich um 10 Uhr aufbrach, trank ich noch schnell einen Kaffee in einem typischen Kaffeehaus in Bad Elster.
Ich musste Selbstgespräche führen, so allein war ich, sogar der Wirt hielt sich stetig versteckt. Er war wohl auf der Suche nach Gästen. Sonntag!

Ich rief den Koch (der bereitete bereits das Mittagsmenu vor). Seltsamer Engel!

Nichts drunter unter der Platte ?

ER war eine SIE und Sie nannte sich Erich.
Jedenfalls, ich nahm beide (Sie und Ihn) mit. Ab in den Rucksack, Münzen für den Kaffee auf die Theke und los die Tages-Wanderung.

Ich wollte eigentlich bis Klingenthal kommen, schaffte es aber nur bis Zwota. Ca. 25 km. Trödeltag!

GPS-Gesamtstrecke bis 032

Klar war ich unterwegs auf der Suche nach Unterschieden zwischen Bayern und Sachsen. Oder sag ich’s offen: Ich wollte natürlich wissen, ob noch alte Ossi-Klischess erkennbar waren. Bei Regen und Kälte, wenn alle Sachsenbewohner sich in ihren eigenen vier Wänden wärmen, war das ein wenig schwierig. Ich sah niemanden unterwegs, nur ab zu weggeworfenes Begrüßungsgeld.

Ich verkneif mir jetzt jeden weiteren Titanic Kalauer ! Nicht wahr Gabi ?

Beim Anblick der Banane fing Köchin Erich an über typisch vogtländische Küche zu philosophieren. Eine Arme Leute Essen, deftig, mit viel Fleisch und immer mit Kartoffeln – vorwiegend als Klöße.
Ich meinte, sie habe etwas Entscheidendes vergessen: Rotkraut.
Apfelrotkraut, bitte“ korrigierte er.

Egal: Ich hatte Sauerbraten gegessen, natürlich mit Rotkraut. Rouladen mit Rotkraut. Wild mit Rotkraut. Und im letzten Restaurant habe ich sogar Karpfen mit Rotkraut auf dem Menü entdeckt. Das gehe entschieden zu weit, warf ich Köchin Erich hin. Und überhaupt, dieses Rotkraut-Zeugs klinge doch sehr nach böhmischem Essen.

Stimmt„, sagte Erich. „Es gibt da drüben ja auch das böhmische Vogtland.

Mein Gott, wie kompliziert diese Grenze. Hier sächsisches Vogtland, da drüben das böhmische. Wer hat das Ganze eigentlich getrennt?

Der Sprühregen wurde heftiger. Und in den Wäldern weiter oben lag immer noch ein halber Meter matschiger Schnee auf den Wegen, sodass ich die eins zwei Versuche Höhen-Wanderwege zu laufen schnell wieder abbrach. Ich lief stur die Landstraße entlang.

Der Himmel beschwert selbst die Dächer

Die Gegend ist bekannt für seine Instrumentenbauer. Wenn auch viele der großen Fabriken schließen mussten, spezialisierte Kleinbetriebe scheinen immer noch zu funktionieren. In fast jeder Dorfstraße gab es Hinterhof Handwerks Betriebe.

Musik ohne Worte

Berühmt sind die Harmonikas und Akkordeons aus der Region um Klingenthal. Und vor allem das Bandoneon (Tango!) aus dem Dörfchen Zwota.

Dort duschte ich schon gegen 16 Uhr.

Durst: Wernesgrüner Pils. Sehr süffig, feinherb. (2,40 Euro (0,4l).)
Wenn ich auch nicht verstehe, warum es in Gläsern serviert wird, in die eigentlich eine Halbe Export gehört.
(Die Wernesgrüner-Brauerei wurde inzwischen von Bitburger übernommen. Braugeschichte von Wernesgrün lässt sich bis 1436!!! zurückverfolgen.)

Hunger: Zarte Gänsebrust mit Apfelrotkohl und vogtländischen gebackenen Klößen (12,60 Euro). Gänsegeschmack hätte ruhig etwas deftiger ausfallen können. Sonst gut.

Erich liebt halt Rotkraut – Verzeihung – Apfelrotkraut

Unterkunft: 35 Euro mit Frühstück.